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...humanisiert das Arbeitsklima und spart Geld. Vor allem durch die große Verbreitung von Alkoholerkrankungen sind enorme Auswirkungen sowohl auf das Betriebsklima als auch auf betriebs- und volkswirtschaftliche Kosten zu beobachten. 5% bis 10% einer Belegschaft sind nachgewiesenermaßen von Suchterkrankungen betroffen, wobei meist nur dramatische Einzelfälle wahrgenommen werden. Wesentliche Teilziele sind:
Wir bieten wie im Bereich BGF Projektkonzeption und Prozessbegleitung. Im ersten Schritt werden themenrelevanten betriebliche Strukturen analysiert, Betriebsvereinbarungen zum Thema überarbeitet oder neu erstellt und innerbetrieblich kommuniziert. Im Anschluss erfolgen Führungskräftetrainings und die Implementierung weiterführender Begleitstrukturen zur Professionalisierung im Umgang mit dem Thema „Sucht“.
Alkoholkrankheit ist durch ihre Schwere, Verbreitung und langwierige Behandlung ein bedeutsamer volkswirtschaftlicher Kostenfaktor , der nach Berechnungen für die BRD ca. zwei Drittel der daraus resultierenden Einnahmen ausmacht. Amerikanische Studien zeigen, dass ein Alkoholabhängiger 16 mal häufiger fehlt und 2,5 mal häufiger krank ist. Auf der betriebswirtschaftlichen Ebene schlägt sich dieser Faktor mit einem Schaden von 25 % zu Buche. Laut einer einfachen und daher auch groben Formel wird davon ausgegangen, dass zwischen 5 und 10 % der Mitarbeiter unter einer Alkoholkrankheit leiden und daher nur 75 % der Normleistung - bei vollen Bezügen - erbringen. Es gibt auch differenziertere Berechnungen, die jedoch alle untermauern, dass eine betriebliche Suchtkrankenhilfe tatsächliche Einsparungen zur Folge hat. Ebenfalls beeinflusst wird die Unfallhäufigkeit. Etwa 25 % aller Arbeitsunfälle sollen auf Alkohol zurückzuführen sein. Alkoholabhängige Mitarbeiter sind 3,5 mal häufiger in Arbeitsunfälle verwickelt. In besonderer Weise wird Art und Schwere des Unfallgeschehens durch das Ausmaß der Alkoholisierung beeinflusst: etwa 40 % aller tödlich verlaufenden Unfälle sollen unter Alkoholeinfluss geschehen. Abgesehen von diesen Beispielen gibt es heute zahlreiche Studien, die die Amortisation von Investitionen im Bereich betrieblicher Suchtprävention belegen. Abseits der betriebs- und volkswirtschaftlichen Dimension ist der Umgang mit Alkohol im Betrieb eine Frage der Unternehmenskultur. Maschinen erhalten regelmäßiges Service und Pflege. Gleiches sollte auch für die Mitarbeiter gelten. Alkoholabhängige Kollegen beeinflussen das Betriebsklima nachhaltig negativ.
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Betriebliche Suchtprävention... ...spart Geld
und humanisiert das Arbeitsklima, denn vor allem die Alkoholabhängigkeit
ist durch ihre Schwere, Verbreitung und langwierige Behandlung ein bedeutsamer
betriebs– und volkswirtschaftlicher Kostenfaktor.
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